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Zertifiziertes Onkologisches Zentrum

Eine zeitgemäße onkologische Behandlung setzt Interdisziplinarität zwingend voraus. Das Onkologische Zentrum wurde deshalb mit dem Ziel gegründet, sich mit anderen Einrichtungen und Abteilungen, die Krebspatienten behandeln, zusammenzuschließen bzw. Kooperationen aufzubauen, um die interdisziplinäre Diagnostik, Behandlung und Nachsorge für alle Krebsarten sicherzustellen. Aufgabe des Onkologischen Zentrums ist es eine flächendeckende, wohnortnahe Behandlung der onkologischen Patienten unter Überwindung der Sektorengrenzen (ambulant/stationär) nach wissenschaftlich anerkannten, dem jeweiligen Stand der medizinischen Entwicklung entsprechenden Diagnose- und Therapieplänen auf höchstem Niveau sicherzustellen. Dies umfasst auch die palliativmedizinische Komplexbehandlung, um im Falle einer fortgeschrittenen Erkrankung eine Verbesserung der Lebensqualität durch Linderung der Beschwerden zu erreichen.

Mitglieder des Onkologischen Zentrums

Organzentren

Das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn ist traditionell onkologisch ausgerichtet. Dies findet unter anderem darin seinen Ausdruck, dass sich bereits drei nach Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Organzentren gebildet haben.

Darmzentrum
Lungenkarzinomzenrum
Prostatazentrum

Kliniken des Brüderkrankenhauses mit onkologischem Schwerpunkt

Klinische Psychologie und Psychotherapie - Schwerpunkt Psychoonkologie

Krebserkrankungen sind für die Kranken und ihre Angehörigen immer mit Sorgen, Ängsten und Ungewissheit verbunden. Das Onkologische Zentrum legt deshalb besonderen Wert auf die kompetente psychoonkologische Unterstützung der Patienten und ihrer Angehörigen. Hierfür stehen insgesamt drei Psychologinnen bereit. Damit ist sichergestellt, dass jedem onkologischen Patienten ein psychoonkologisches Gespräch angeboten werden kann.

Studienzentrum im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn

Das Onkologische Zentrum ist dem medizinischen Fortschritt verpflichtet. Insbesondere die Klinik für Hämatologie und Onkologie und die Klinik für Strahlentherapie beteiligen sich intensiv an wissenschaftlichen Programmen und klinischen Studien der Phasen II bis IV. Durch ein von der Klinik für Hämatologie und Onkologie geleitetes zertifiziertes Studienzentrum wird eine Infrastruktur vorgehalten, die es möglich macht, den Patienten neben nichtinterventionellen Studien und Therapieoptimierungsstudien auch Zulassungsstudien, die der Neueinführung vielversprechender Arzneimittel dienen, anzubieten.

Externe Mitglieder

Kooperationspartner

Um die interdisziplinäre Diagnostik, Behandlung und Nachsorge für alle Krebsarten sicherzustellen, bestehen Kooperationen mit folgenden externen Einrichtungen und Abteilungen:

Das Onkologische Zentrum im Überblick

Organigramm
Team & Kontakt

Zentrumsleitung

Dr. med. Tobias Gaska
Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin
ESMO (European Society of Medical Oncology)-Zertifikat
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Stellvertretende Leitung

MUDr. Attila Salay
Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie
Facharzt für Strahlenmedizin
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Sekretariat:

Zentrumskoordination und Qualitätsmanagement

Anke Sauerland
Zentrumskkordinatorin
Details
Susanne Gaska
QM-Beauftragte des Onkologischen Zentrums, Study Nurse
Details

Tumordokumentation

Studienzentrum

Michael Gauding
Study Nurse, QM-Beauftragter des Studienzentrums
Details
Susanne Gaska
QM-Beauftragte des Onkologischen Zentrums, Study Nurse
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Infos für Patienten
Gemeinsam gegen den Krebs.

Liebe Patientin, lieber Patient,
den Krebs gibt es nicht: Jede Tumorart ist anders.
Im Onkologischen Zentrum bieten wir Ihnen eine Behandlung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Gemeinsam beachten wir nicht nur die individuelle Ausprägung wie Lage und Stadium des Tumors, sondern berücksichtigen auch Ihre Gesamtkonstitution und Lebenssituation.

Hinweis zur Covid-19 Impfung für Krebspatienten: 

(Letzte Überarbeitung – 30.05.2021)

Die Klinik für Hämatologie und Onkologie des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn empfiehlt in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) die Impfung gegen Covid-19 ausdrücklich und bevorzugt für Patienten mit einer Krebserkrankung.

Zugelassene Impfstoffe und Wirksamkeit

Aktuell stehen in Deutschland vier Impfstoffe (Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Janssen (Johnson & Johnson)) zur Verfügung. Alle vier Impfstoffe bieten einen hervorragenden Schutz vor schweren Covid-19-Verläufen. Bei der Betrachtung der Wirksamkeit ist immer zu berücksichtigen, dass es ganz vorrangig darum geht, die wirklich schweren Verläufe von Covid-19 zu verhindern. Obwohl also z.B. der AstraZeneca Impfstoff in der zur Zulassung führenden Studie das Risiko an Covid-19 zu erkranken nicht ganz so stark senken konnte wie der Impfstoff von Biontech/Pfizer, bleibt er ein exzellenter Impfstoff, denn keiner der Studienteilnehmer, weder in den Zulassungsstudien der mRNA-Impfstoffe noch in der zur Zulassung führenden Studie des AstraZeneca-Impfstoffes, musste wegen Covid-19 stationär aufgenommen werden oder ist an Covid-19 gestorben. Schwere Verläufe werden somit definitiv von allen Impfstoffen zuverlässig verhindert. Anders gesagt schützt der AstraZeneca-Impfstoff zwar nicht ganz so gut vor harmlosem Husten wie die mRNA-Impfstoffe, verhindert aber sehr zuverlässig schwere, zu stationären Aufnahmen oder gar zum Tod führende Covid-19-Verläufe. Nach derzeitigem Kenntnisstand gilt dies auch für Infektionen durch die bisher in Deutschland relevanten Virusmutanten.

Nebenwirkungen

Die Verträglichkeit der jetzt zugelassenen Impfstoffe ist gut. Allerdings treten bei vielen Impflingen Schmerzen an der Injektionsstelle auf. Im Laufe der nächsten 24-48 Stunden kann es zu einer in der Regel nur kurz anhaltenden Impfreaktion in Form von Müdigkeit (Fatigue), Kopfschmerzen und seltener auch Fieber kommen. Bei den mRNA-Impfstoffen sind die Reaktionen häufig nach der zweiten Impfung heftiger als nach der ersten, bei dem AstraZeneca-Impfstoff ist es genau umgekehrt. Impfstoffe reichern sich nicht, wie es bei Medikamenten möglich ist, im Körper an, sondern werden schnell abgebaut. Langzeit-Nebenwirkungen, also Nebenwirkungen, die erst Monate bis Jahre nach einer Impfung auftreten, sind bei Impfungen deshalb bisher generell nicht aufgetreten und demgemäß auch für die Covid-19-Impfungen nicht zu erwarten.

Eine seltene Nebenwirkung, die den AstraZeneca und den Janssen-Impfstoff betrifft, ist das Auftreten von Thrombosen in Kombination mit einem Abfall der Blutplättchen (Thrombopenie). Diese schwere, teilweise tödlich verlaufende Nebenwirkung wurde überwiegend bei Frauen im Alter ≤55 Jahren beobachtet. Es wird deshalb empfohlen, AstraZeneca bzw. Janssen erst ab einem Alter von ≥60 Jahre zu verwenden. Trotzdem bleibt der Einsatz der Impfstoffe unterhalb dieser Altersgrenze nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch den Patienten möglich.

Die Sorge vor weiteren seltenen Nebenwirkungen ist wahrscheinlich unbegründet. Da inzwischen Millionen Impfdosen weltweit verabreicht wurden, wären weitere sehr seltene Nebenwirkungen inzwischen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aufgefallen.

Wie lange hält der Impfschutz?

Es ist derzeit unklar, wie lange der Impfschutz anhält. Um langfristig gegen Covid-19 geschützt zu sein, könnten, ähnlich wie bei anderen Erkrankungen, regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig sein. Bei weiteren Mutationen des Virus könnte es auch sinnvoll sein, im Verlauf den Impfstoff anzupassen. Erfreulicherweise wäre eine solche Anpassung mit den modernen genetischen Impfstoffen vergleichsweise einfach durchzuführen. Weitere Erfahrungen bleiben abzuwarten, bis hier genauere Aussagen gemacht werden können. Gemäß derzeitigen Empfehlungen sollten ehemals an COVID-19 erkrankte Personen etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden.

Ist es sinnvoll den Impfschutz durch Blutuntersuchungen zu überprüfen?

Der Gedanke liegt nahe, dass die Bestimmung der SARS-CoV-2 Antikörper im Serum darüber Auskunft geben könnte, ob durch die Impfung eine Immunität gegen das Virus erreicht wurde. Wichtig ist hier zu wissen, dass dies bisher nicht hinreichend überprüft wurde, so dass überhaupt nicht bekannt ist, ob niedrige Antikörpertiter fehlende Immunität und hohe Antiköpertiter sichere Immunität bedeuten. Völlig außer Acht gelassen bleibt bei der Bestimmung von Antikörpern auch die zelluläre Immunabwehr, die aber bei dem Aufbau von Immunität gleichfalls eine große Rolle spielt. Da man also aus den Ergebnissen einer Messung der SARS-CoV-2 Antikörper keinerlei Empfehlungen für das weitere Vorgehen ableiten kann, wird derzeit eine routinemäßige Bestimmung von Antiköpern zur Überprüfung der Immunität nicht empfohlen. Hier bleibt die weitere Entwicklung mit den daraus resultierenden Empfehlungen abzuwarten.

Besonderheiten für Patienten mit bösartigen Erkrankungen

Patienten mit bösartigen Erkrankungen wird eine Impfung vorrangig empfohlen. Es gibt keine krebsspezifischen Kontraindikationen gegen eine COVID-19-Schutzimpfung. Insbesondere stellen aktuelle oder stattgehabte Tumortherapien keine Kontraindikation dar.

Besonders wichtig ist die Impfung für folgende Patientengruppen:

Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen, insbesondere mit:

  • Akuten und Chronischen Leukämien
  • Malignen Lymphomen
  • Multiplem Myelom
  • Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren, deren Erkrankung nicht in Remission ist oder deren Remissionsdauer < 5 Jahre beträgt.
  • Patienten vor, unter oder nach einer Chemotherapie, einer gezielten Therapie und/oder einer Immuntherapie

Bedeutsam ist, dass generell von einer Reduktion der Effektivität der Impfung bei Patienten mit bösartigen Erkrankungen auszugehen ist, die je nach zugrundeliegender Erkrankung und Therapie gering oder sehr stark ausgeprägt sein kann. Hier sind vor allem Patienten unter einer Therapie mit Anti-CD20-Antikörpern (z.B. Rituximab, Obinutuzumab), BTK- oder BCL-2-Inhibitoren (z.B. Ibrutinib, Venetoclax) und Patienten nach einer Stammzelltransplantation zu nennen. Ist die Impfung in solchen Situationen nicht vor Einleitung der Therapie möglich, kann es deshalb sinnvoll sein, mit der Impfung 3-6 Monate nach der letzten Medikamentengabe bzw. nach der Stammzelltransplantation zu warten. Es muss betont werden, dass diese Empfehlung auf der Annahme beruht, dass kein oder nur ein abgeschwächter Impfschutz aufgebaut wird. Hinweise für schädliche Auswirkungen einer Covid-19-Impfung in diesen Situationen haben sich definitiv nicht ergeben. In jedem Fall ist der beste Zeitpunkt für die Impfung mit Ihrem behandelnden Hämatologen/Onkologen abzustimmen.

Beibehaltung der Schutzmaßnahmen

Unbedingt erforderlich ist es, dass die empfohlenen Schutzmaßnahmen weiterhin beachtet werden. Eine Aufhebung der Kontaktbeschränkungen ist wahrscheinlich nur sicher für den Kontakt mit gesunden Geimpften, bei denen ein Impfschutz mit hoher Wahrscheinlichkeit vorliegt. Bei Kontakt mit anderen geimpften Krebspatienten oder aus anderem Grund immunsupprimierten Patienten ist diese Sicherheit nicht gegeben.

Bescheinigungen für Patienten mit bösartigen Erkrankungen

Nach aktueller Rechtsverordnung haben, neben Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt, Anspruch auf eine Schutzimpfung mit hoher Priorität (Kategorie 2). Hierfür bedarf es einer Bescheinigung, die sie von uns erhalten können. Allerdings wird ab dem 7. Juni 2021 in Arztpraxen bundesweit die Priorisierung aufgehoben, so dass zumindest in den Arztpraxen dann Bescheinigungen nicht mehr notwendig sein dürften.

Weitere Informationen

https://www.116117.de

https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf

https://www.zusammengegencorona.de/

https://www.pei.de/DE/home/home-node.html

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Kontaktdaten:

Dr. med. T. Gaska
Sekretariat der Klinik für Hämatologie und Onkologie
Frau S. Gaska
Husener Str. 46
33098 Paderborn
Telefon 05251/702-1425
Telefax 05251/702-1429
s.gaska@bk-paderborn.de

Stationäre Chemotherapie / Immuntherapie

Stationäre Systemtherapien finden in der Klinik für Hämatologie und Onkologie statt. Kombinationen aus Strahlen- und Chemotherapie werden in der Klinik für Strahlentherapie durchgeführt. Beide Bereiche haben wegen der häufig ineinandergreifenden Behandlung zwei gemeinsame Stationen mit insgesamt 42 Betten. (Stationen A und B). Für eine optimale durchgängige Betreuung bestehen ein spezieller fachärztlicher 24-Stunden-Rufdienst und ein Wochenend-Visitendienst gesondert für beide Kliniken.

Hochrisikopatienten mit stark geschwächtem Immunsystem behandeln wir auf der Station B in fünf Zwei-Bett-Zimmern, die mit einer Schleuse und einem speziellen Filtersystem (HEPA-Filter Klimatisierung) zur Bereitstellung besonders reiner, keimarmer Luft ausgestattet sind. 

Pflegepersonal. Dem Patienten zugewandt.

Das Patientenzimmer ist auch für das Pflegepersonal nur durch eine Schleuse zu betreten.

Das Pflegepersonal bildet ein onkologisch versiertes interdisziplinäres Pflegeteam. Mehrere Pflegekräfte verfügen über die Qualifikation für onkologische Fachpflege entsprechend den Weiterbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Teilstationäre und ambulante Chemotherapie/Immuntherapie / zielgerichtete Therapie

Onkologische Tagesklinik

Die teilstationäre Versorgung der onkologischen Patienten erfolgt in unserer Tagesklinik. Für die Behandlung in der Tagesklinik benötigen Sie eine Einweisung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der ambulanten Behandlung auf Überweisung von Ihrem Hausarzt entweder in unserer onkologischen Ambulanz oder in dem der Klinik angeschlossenem MVZ MediCo Praxis für Hämatologie und Onkologie. Falls intravenöse länger dauernde Therapien durchgeführt werden müssen erfolgt die Behandlung in bequemen, elektrisch verstellbaren Behandlungsliegen. Ambulante Kombinationstherapie aus Strahlen- und Chemotherapie (sog. kombinierte Radiochemotherapie) erfolgen in einer gesonderten Ambulanz in der Klinik für Strahlentherapie. Sowohl in der Klinik für Hämatologie und Onkologie als auch in der Klinik für Strahlentherapie werden Sie jederzeit durch speziell onkologisch ausgebildetes medizinisches Fachpersonal betreut.

Palliativmedizin im Onkologischen Zentrum. Ganzheitliche Betreuung. Dem Menschen nah.

Das Team der Hämatologie

Zahlreiche Fachärzte der Klinik für Hämatologie und Onkologie sowie der Klinik für Strahlentherapie sind zusätzlich ausgebildete Palliativmediziner. Diese arbeiten zum Wohle des Patienten in einem multiprofessionellen Team gemeinsam mit speziell ausgebildeten und erfahrenen Pflegekräften, Psychoonkologen, Seelsorgern, Physiotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten, Sozialarbeitern und Schmerztherapeuten.

Im Mittelpunkt der Behandlung steht der kranke Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Begleitung der Bezugspersonen. Es werden verschiedene Bereiche des Lebens in den
Blick genommen. Neben den körperlichen Aspekten werden auch die seelischen, spirituell/geistlichen und sozialen Aspekte, die eine schwere Erkrankung mit sich bringen, beachtet.

In unmittelbarer Nähe der onkologischen Station befindet sich eine Palliativeinheit mit fünf Betten. Die Einrichtung ist wohnlich gestaltet, so dass sich auch den Angehörigen gut aufgehoben fühlen. In der Küche mit Sitzecke ist Raum für gemeinsames Essen und Austausch. Ein Therapieraum bietet Rückzugsmöglichkeiten
für ungestörte Gespräche.

Das Onkologische Zentrum kooperiert außerdem eng mit der Palliativstation in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe und dem Palliativnetz Paderborn e.V.

Mehr erfahren: Patienteninfo Palliativmedizin

Aufenthaltsraum Palliativeinheit
Patientenzimmer Palliativeinheit

Klinische Studien. Vorsprung durch Forschung.

Durch die Teilnahme an Klinischen Studien leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Krebsforschung und unsere Patienten profitieren im Rahmen Ihrer Behandlung von aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das nach DGHO Kriterien und DIN ISO 9001 2015 zertifizierte Studienzentrum des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn ist eingebettet in die Gesamtstruktur unseres Krankenhauses und wichtiger Bestandteil des Onkologischen Zentrums. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen bestehen zudem enge Verbindungen zur Universitätsklinik. Weiter vernetzt sind wir durch unsere Mitgliedschaften in nationalen und internationalen Studiengruppen sowie verschiedenen vom Bundeministerium für Bildung und Forschung geförderten Kompetenznetzen. So ist es uns möglich, an klinischer Forschung auf Spitzenniveau mitzuwirken.

Michael Gauding
Study Nurse, QM-Beauftragter des Studienzentrums
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Fachinfos

Von Arzt zu Arzt

Sehr geehrte Kollegen*innen, 

am Onkologischen Zentrum des Brüderkrankenhauses Paderborn haben wir ein Rückmeldesystem zur Erfassung, Bearbeitung und Rückmeldung von allgemeinen und fallbezogenen Anliegen, Fragen und/oder Komplikationen etabliert. Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig. Deswegen stellen wir, um eine optimale Zusammenarbeit zu gewährleisten ein speziell dafür entwickeltes Rückmeldeformular zur Verfügung, das es Ihnen ermöglicht, uns im Bedarfsfall jederzeit zu kontaktieren.
Versand an: E-Mail Onkologisches Zentrum

Wir bemühen uns die Sektorengrenzen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung aufzuheben, um gemeinsam für unsere Patienten da zu sein. Sprechen Sie uns gerne an.

Unser Qualitätsverständnis und -anspruch

Um die Prozesse und Strukturen eines erfolgreich geführten Onkologischen Zentrums optimal zu steuern sowie den Zertifizierungsanforderungen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) gerecht zu werden, liegt ein einheitliches Zertifizierungsverfahren nach dem proCum Cert KTQ- Modell (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) vor. Der Aufbau des Qualitätsmanagements erfolgt nach den Empfehlungen der Internationalen Qualitätsmanagement-Normenfamilie DIN EN ISO 9001:2015, den Anforderungen des proCum Cert KTQ Manual, den Anforderungen der DKG und der DGHO nach den Leitlinien nationaler und internationaler Fachgesellschaften.

Zum Aktuellen Qualitätsbericht des Onkologischen Zentrums 

Zum DGHO-Zertifikat

Zum DIN ISO-Zertifikat

Qualität in Diagnostik und Therapie

  • Im Bereich der fachspezifischen Diagnostik und Therapie ist die Orientierung an den nationalen und internationalen Leitlinien eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus erstellt das Onkologische Zentrum in den Bereichen, in denen die Leitlinien keine Festlegungen vornehmen und Interpretationsspielraum freilassen, durch interne interdisziplinär besetzte Leitlinien-Kommissionen eigene Handlungsvorgaben. Dies soll sicherstellen, dass die verschiedenen Abteilungen im Haus einheitlich vorgehen.
  • Der Überwindung von Schnittstellenproblemen, welche gerade beim interdisziplinären Arbeiten mit verschiedenen Fachabteilungen gehäuft auftreten, begegnen wir durch kurze Wege, durch Bearbeitung der onkologischen Probleme in zahlreichen Tumorkonferenzen und durch zeitnahe Absprachen beim Übergang eines Patienten von einer Fachabteilung zur nächsten.
  • Ein Team von Palliativ-Medizinern, speziell ausgebildetem Pflegepersonal, Psychoonkologen, Seelsorgern, Physiotherapeuten, Schmerztherapeuten und Sozialarbeitern sorgt für eine ganzheitliche Betreuung des Patienten und stellt in Kooperation mit ambulant tätigen Netzwerken (z. B. Palliativnetz Paderborn/Höxter e.V., psychoonkologisches Netzwerk, psychosoziale Beratungsstelle) den Übergang von der stationären zur ambulanten Versorgung im Sinne des Patienten sicher.

Ambulante Versorgung der Patienten mit Systemtherapie

Die ambulante bzw. teilstationäre Versorgung der onkologischen Patienten mit Systemtherapie erfolgt in der Onkologischen Tagesklinik. Der Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie verfügt über eine KV-
Ermächtigung und ist Leiter der Tagesklinik. Es stehen acht Behandlungsplätze für die intravenöse Chemotherapie zur Verfügung. Die Ambulanz nimmt an der Onkologievereinbarung der KBV teil und erfüllt demgemäß die hierfür erforderlichen personellen und strukturellen Voraussetzungen. Eine kontinuierliche qualifizierte ärztliche Betreuung ist über den ärztlichen Stellenschlüssel der Klinik für Hämatologie und Onkologie gewährleistet. Die in der Tagesklinik beschäftigten Medizinischen Fachangestellten und das Pflegepersonal sind onkologisch besonders ausgebildet. 

Die ambulanten Radiochemotherapien erfolgen durch eine gesonderte Ambulanz in der Strahlentherapie.

Stationäre Versorgung der Patienten mit Systemtherapie

Stationäre Systemtherapien finden in der Klinik für Hämatologie und Onkologie statt. Kombinationen aus Strahlen- und Chemotherapie werden in der Klinik für Strahlentherapie durchgeführt. Beide Abteilungen haben wegen der häufig ineinandergreifenden Behandlung zwei gemeinsame Stationen mit insgesamt 36 Betten.
Zur Behandlung von stark immunsupprimierten Hochrisikopatienten sind auf der Station B drei der acht Zwei-Bett-Zimmer mit einer Schleuse und einem speziellen Filtersystem (HEPA-Filter Klimatisierung) zur Bereitstellung besonders keimarmer Luft ausgestattet.

Autologe Stammzelltransplantation

Autologe und Allogene Stammzelltransplantationen bei Multiplem Myelom, Morbus Hodgkin, T-NHL, B-NHL werden bei unserem Kooperationspartner dem Universitäts-Krebszentrum G-CCC, Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie, Stammzelltransplantation und zelluläre Therapie in Göttingen, unter Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Gerald Wulf, durchgeführt.

Interdisziplinäre Tumorkonferenzen

Ärztekollegen haben hier die Gelegenheit, einem Spezialistengremium onkologische Fragestellungen vorzustellen. Anwesend sind regelmäßig Hämato-Onkologen, Radioonkologen, Radiologen und weitere Fachärzte. 

Auch neue niedergelassene Haus- und Fachärzte sind herzlich willkommen. Die Kollegen werden gebeten, ihre Fragestellungen vorab mit den wichtigsten Daten zu faxen (Fax: 05251 702-1425). Dazu können sie gern die hier als pdf hinterlegten Anmeldeformulare nutzen. 

Hier geht es zur Einverständniserklärung für Patienten.


Brust -und gynäkologische Konferenz

jeden Montag und Mittwoch (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 14:30 bis 15:30 Uhr in Kooperation mit dem Brustzentrum des Vinzenz-Krankenhauses.

Lungenkrebskonferenz

 jeden Dienstag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 15:15 bis 15:45 Uhr unter der Leitung der Klinik für Hämatologie und Onkologie.
Anmeldeformular herunterladen

Zur Tumorkonferenz des Lungenkrebszentrums (DKG)

Hämatologische Neoplasien Konferenz

jeden Dienstag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 15:15 bis 15:45 Uhr unter der Leitung der Klinik für Hämatologie und Onkologie.

Anmeldeformular herunterladen

Darmkrebskonferenz

jeden Dienstag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 15:45 bis 16:30 Uhr unter der Leitung der Klinik für Hämatologie und Onkologie.
Anmeldeformular herunterladen

Zur Tumorkonferenz des Darmkrebszentrums (DKG)

Allgemeine Tumorkonferenz

jeden Dienstag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 16.30 bis 17:30 Uhr unter der Leitung der Klinik für Hämatologie und Onkologie. 
Anmeldeformulare sind in der Klinik für Hämatologie und Onkologie erhältlich, bitte faxen Sie uns vorab (bis zum Besprechungstag um 13:00 Uhr) Ihre Fragestellungen mit den wichtigsten Daten. 
Die Veranstaltung ist mit zwei Punkten der Ärztekammer Westfalen Lippe zertifiziert.

Prostatakonferenz

jeden Donnerstag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 08.30 bis 09:30 Uhr unter der Leitung der Klinik für Urologie im Rahmen des Prostatakrebszentrums. 

Anmeldeformular herunterladen

Zur Tumorkonferenz des Prostatazentrums (DKG)

HNO-Konferenz

jeden Freitag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr per Videokonferenz mit dem Kooperationspartner Klinik für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe.


Susanne Gaska
Chefarztsekretärin, Study Nurse,
Praxismanagement onkologische Ambulanz,
exam. Krankenschwester
Details

Wir laden Sie auch herzlich zu unseren weiteren Fortbildungsveranstaltungen ein.


Onkologische Zweitmeinung

Gerne können Sie uns Ihre Patienten zur Einholung einer Zweitmeinung über die Sekretariate der Hämatologie oder Strahlentherapie vorstellen. Auch für die Beantwortung allgemeiner onkologischer Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Teilnahme an klinischen Studien

Wir nehmen an zahlreichen klinischen Studien teil. Unterstützt werden wir dabei durch unser Studienzentrum.

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