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Gastroenterologie

Für ein gutes Bauchgefühl.

Die Gastroenterologie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin, Gestroenterologie und Pneumologie im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn. Wir behandeln Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und Gallenwege, des Stoffwechsels und des Enddarmes und stellen so die gastroenterologische Schwerpunktversorgung für den Großraum Paderborn sicher.
Jährlich führen wir mehr als 9000 Magen- oder Darmspiegelungen mit dem Endoskop durch. Dank besonders dünner Instrumente und gut verträglicher Beruhigungsmittel sorgen wir dafür, dass diese Untersuchungen für den Patienten so angenehm wie möglich verlaufen. 

Strenge Hygienevorschriften nach deutschen und europäischen Standards und eine permanente Überwachung geben Sicherheit. Unsere Endoskopieabteilung ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert, dies umfasst die ambulante und stationäre Diagnostik und Therapie. 

Die Gastroenterologie ist Teil des zertifizierten Darmkrebszentrums des Brüderkrankenhauses.

Häufig gestellte Fragen unserer Patienten

Wie belastend ist eine Magen- oder Darmspiegelung?

Kurz vor Untersuchungsbeginn kann je nach Absprache eine Beruhigungsspritze (Midazolam® / Dolantin®/ Propofol®) verabreicht werden, die die Untersuchung für den Patienten angenehmer und entspannter macht. Da die Wirkung länger anhalten kann, wird der Kreislauf vor, während und nach der Untersuchung überwacht. Sie verbleiben anschließend zwischen anderthalb und drei Stunden bei uns zur Beobachtung. Danach sollten Sie sich abholen lassen und auf keinen Fall selbst mit dem Auto nach Hause fahren, da Ihr Reaktionsvermögen noch beeinträchtigt sein kann.

Wer klärt mich über die Spiegelung auf?

Sie bekommen einen Termin in der Zentralen Aufnahme, dieser Termin wird einige Tage vor Ihrer endoskopischen Untersuchung liegen. Dann finden das Aufklärungsgespräch und die Blutentnahme statt. Ebenfalls bekommen Sie dort Ihre Vorbereitungslösung für die Darmreinigung bei einer Darmspiegelung.

Wie muss ich mich auf eine Magenspiegelung vorbereiten

Eine 6-stündige Nahrungskarenz ist zur Vorbereitung ausreichend, um eine exakte und sichere endoskopische Untersuchung durchführen zu können.

Wie muss ich mich auf eine Darmspiegelung vorbereiten?

Es ist von großer Bedeutung, dass Ihre Darmschleimhaut völlig von Stuhl- und Nahrungsresten befreit ist. Nur so ist eine optimale Beurteilung Ihrer Darmschleimhaut und Sicherstellung der Diagnose gewährleistet.
Sie beginnen mit der Vorbereitung einen Tag vor der Untersuchung. Wenn Sie den Termin schon einige Tage im Voraus wissen, sollten Sie auf Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte verzichten, da diese nur schwer verdaut werden können.

Sie bekommen beim Aufklärungsgespräch 1 Packung Moviprep mit nach Hause. Diese sollten Sie nach Anleitung auflösen und trinken (siehe Informationsblatt beim Aufklärungsgespräch). Die Vorbereitung ist abgeschlossen, wenn die 2 Liter Moviprep (zusätzlich 2 Liter Wasser oder Tee) verbraucht sind und der Stuhlgang eine wässrig gelbe Farbe wie Kamillentee hat.

Mineralwasser ersetzt nicht die Vorbereitung mit Moviprep.

Welche Unterlagen sind wichtig?

Wenn Sie bei uns eine Magen- oder Darmspiegelung durchführen lassen möchten, melden Sie sich bitte unter der Tel.-Nr. 05251-7021500 wegen eines Termins. Falls endoskopische Befunde vorhanden sind bringen Sie sie bitte zum Vorgespräch mit.

Was passiert bei einer Magenspiegelung?

Diese endoskopische Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Sie bekommen ein Rachenspray (Xylocain Spray®) verabreicht, das die Rachenschleimhaut etwas "taub" werden lässt, damit das Einführen des Endsokops für Sie etwas angenehmer ist. Im Anschluss an die Untersuchung dürfen Sie das Krankenhaus wieder selbstständig verlassen.

Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, eine "Beruhigungsspritze" zu bekommen, die Sie während der Untersuchung schlafen lässt. Nach der "Beruhigungsspritze" müssen Sie zur Kreislaufüberwachung noch anderthalb bis drei Stunden bei uns bleiben und dürfen nicht alleine mit dem Auto nach Hause fahren, sondern müssen sich abholen lassen.

Bei dieser Untersuchung liegen Sie in Linksseitenlage. Bei der Magenspiegelung wird das Endoskop durch den Mund am Kehlkopf vorbei in die Speiseröhre geführt, dann weiter in den Magen bis zum Zwölffingerdarm vorgeschoben. Das Endoskop wird nun zurückgezogen und dabei wird die Schleimhaut optisch auf Veränderungen beurteilt. Da aber nicht jede Veränderung sichtbar ist, werden routinemäßig Gewebeproben aus jedem Abschnitt entnommen. Dies ist absolut schmerzfrei für Sie. Diese Proben werden mikroskopisch untersucht und das Ergebnis Ihrem Hausarzt mitgeteilt.

Was passiert bei einer Darmspiegelung?

Die Untersuchung erfolgt in Linksseitenlage oder Rückenlage. Die meisten unsere Patienten nehmen für diese Untersuchung eine "Beruhigungsspritze". Im Anschluss an die Untersuchung müssen Sie anderthalb bis drei Stunden zur Kreislaufüberwachung im Krankenhaus bleiben. Die Untersuchungsdauer beträgt im Normalfall ca. 20 Minuten.

Das Endoskop wird durch den Anus in den Darm eingeführt und langsam vorgeschoben. Im unteren Teil des Darms muss das Gerät über einige "Kurven" hinweg geschoben werden. Dann wird es entlang der linken Seite bis unterhalb der Milz geführt, anschließend quer durch den Oberbauch bis hin zur Leber-/Gallenregion. Von dort wird es entlang der rechten Seite bis in die Einmündung des Dünndarmes in den Dickdarmes geführt.
Wenn diese Position erreicht ist, wird das Endoskop langsam zurückgezogen, um die Schleimhaut auf Veränderungen hin zu überprüfen. Dabei werden aus den verschiedenen Darmabschnitten routinemäßig Gewebeproben entnommen. Sollten Polypen (Gewebewucherungen) auftreten, so können diese mittels einer Schlinge entfernt werden.

Was muss ich bei und nach einer Polypenabtragung beachten?

Da ein Polyp (gutartiges Geschwulst) auch einmal bösartig werden kann, wird er über das Endoskop mit einer Schlinge eingefangen und mit Hilfe von elektrischem Strom abgetragen (Polypektomie).
In den allermeisten Fällen kann dieser Polyp während der Untersuchung geborgen werden und im Anschluss zur feingeweblichen Untersuchung (Histologie) eingeschickt werden.

Unter Umständen kann es an der Abtragungsstelle zu Nachblutungen oder zu lokalen Reizungen des Bauchfells verbunden mit Schmerzen kommen. Deshalb sollten Sie 24 Stunden nach der Untersuchung

  • auf leichte Kost achten, die den Stuhl weich hält
  • kein Zäpfchen, keinen Einlauf, kein Klystier verabreichen
  • im After kein Fieber messen
  • sich keinen großen körperlichen Anstrengungen aussetzen 

In den acht Tagen nach der Untersuchung sollten Sie zusätzlich

  • kein ASS (Aspirin) einnehmen (nach Absprache mit dem Arzt)
  • den Stuhl auf Blut beobachten

Kleine Blutablagerungen sind kein Grund zur Besorgnis.
Bitte kommen Sie jedoch unverzüglich ins Krankenhaus, wenn

  • sich größere Blutablagerungen im Stuhl finden
  • der Stuhl schwarz ist (Teerstuhl)
  • sehr starke Bauchschmerzen auftreten

Dabei ist es für den zuständigen Arzt hilfreich zu wissen, an welchen Stellen Polypen abgetragen wurden.

Ihrem Hausarzt geht in den kommenden Tagen ein Brief zu, in dem wir das Ergebnis der Histologie mitteilen und Ihnen einen Zeitpunkt für eventuelle Nachuntersuchungen empfehlen.

Unsere Leistungen
Wir betreuen Sie hochqualifiziert und sicher. Mit DIN EN ISO 9001:2015 Zertifikat.

Behandlungsschwerpunkte

  • Endoskopische Diagnostik und Therapie
  • Hepatologie, besonders chronische Erkrankungen der Leber
  • Behandlung von Stoffwechselerkrankungen und chronischen Magen-Darmerkrankungen
  • Proktologie
  • Ultraschall-Labor
  • Endosonographische Diagnostik und Therapie
  • Lasertherapie

Diagnostik und Therapie von Gallenwegserkrankungen

  • Therapeutische Gallenwegsspiegelung (ERCP)
  • Endosonographie der Gallenwege und des Pankreas
  • Nicht belastende Untersuchung der Gallenwege mit der Kernspintomographie (MRCP) zusammen mit der Klinik für Interventionelle Diagnostik und Radiologie

Diagnostik und Therapie von Dünndarmerkrankungen

  • Motorisierte Spiralenteroskopie (Power Spiral Enteroskopie)
  • Doppelballonenteroskopie, z. B. bei Morbus Crohn
    Durch diese Methode wird die diagnostische Lücke zwischen Magen und Dickdarm geschlossen
  • Behandlung von Erkrankungen des Dünndarms wie chronische Blutungen mittels Doppelballonenenteroskopie
  • Kapselendoskopie

Diagostik und Behandlung bösartiger Erkrankungen

  • Diagnostik und Behandlung bösartiger Darmerkrankungen im interdisziplinären Darmzentrum
  • Einlage von Röhrchen in die Speiseröhre oder den Darm (Stents) zur Sicherstellung der Nahrungspassage
  • Lokale endoskopische Tumorzerstörung (Laserbehandlung)
  • Enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Klinik für Strahlentherapie

Diagnostische Endoskopie

  • Ösophagogastroduodenoskopie (Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm)
  • Ileokoloskopie (Spiegelung des gesamten Dickdarms und des unteren Dünndarms)
  • Doppelballonendoskopie (Spiegelung des Dünndarms)
  • Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP; Darstellung der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges nach endoskopischer Kontrastmittelgabe)
  • Cholangioskopie (Spiegelung der Gallenwege mit einem "Babyscope")
  • Chromoendoskopie (endoskopische Untersuchung des Magen- Darmtraktes unter Anwendung spezieller Färbemethoden, z. B. zur besseren Darstellung von Frühkarzinomen)
  • Endosonographie von Ösophagus, Magen und Duodenum (Ultraschalluntersuchung der Wand des Verdauungstraktes und der umgebenden Organe durch an Endoskopen integrierten Ultraschallsonden)
  • Perkutane sonographisch und endosonographisch gezielte Punktion (Gewebeentnahme von inneren Organen mittels Punktionsnadel unter sonographischer Sicht)
  • Perkutane Leberblindpunktion nach Menghini (Entnahme einer Gewebeprobe aus der Leber mittels einer Spezialnadel)
  • Laparaskopie (Bauchspiegelung)
    • Kapselendoskopie

Therapeutische Verfahren

  • Polypenentfernungen (inklusive Mucosektomie) mittels Schlinge oder Laser im gesamten Gastrointestinaltrakt
  • Tumor- und Polypenentfernungen aus der Dickdarmwand mittels endoskopischer Vollwandresektion FTRD (Full Sickness Resection Device)
  • Endoskopische Blutstillung mittels Sklerotherapie, Fibrinklebung, Hämoclipp und Laser bzw. Argon-Beamer
  • Bändchenligatur bei Krampfadern der Speiseröhre
  • Behandlung von Stenosen (Verengungen) durch Ballondilatation, Bougierung sowie mittels Laserung
  • Endoskopisches Einbringen von Gallengang-, Pankreasgang-, Speiseröhren- und Darmendoprothesen bei entzündlichen, narbigen oder tumorösen Verengungen
  • Im Rahmen der Dünndarm-Doppelballon-Endoskopie (Spiegelung des gesamten Dünndarms von oral und anal) Aufspüren und Verschweissung von Blutungsquellen mit Argon-Beamer als auch Abtragung von Polypen
  • Endoskopische Entfernung von Gallengangssteine nach vorausgegangener Papillotomie (Schlitzung der Mündung des Gallenganges in den Zwölffingerdarm). 
  • Lithotripsie (Zertrümmerung) bei größeren Gallengangssteinen. Intraductal entweder mechanisch mittels eines Stahlkörbchens oder durch elektrohydraulische Stosswellenlithotripsie über eine Faser unter endoskopischer Sicht mit Hilfe des " Mother-Babyscope".
  • Steinzertrümmerung von aussen durch die Haut durch fokussierte Ultraschallwellen (ESWL = extracorporale Stosswellenlithotripsie)
  • Perkutane Einlage von Ernährungssonden in Magen und Dünndarm bei Schluckstörungen (PEG-Anlage)
  • Perkutane ultraschallgesteuerte Punktionen mit Drainierung von Zysten und Abszessen; Drainage von gestauten Gallengängen (PTCD)
  • Proktologische Behandlungen: Hämorrhoidensklerosierung, Bändchenligatur, Fissurbehandlung
  • Fremdkörperentfernungen im Magen-Darmtrakt
  • Endosonographie des oberen Verdauungstraktes mit gezielter ultraschallgesteuerter Echtzeit-Biopsie auch benachbarter Organe (EUS-FNA) sowie Legung cysto-gastrischer Drainagen und Coeliakus-Blockade
  • Perkutane ultraschallgesteuerte Radiofrequenzablation von Lebertumoren
  • Behandlung von Refluxerkrankungen, auch mittels Einsatz von Neuromodulatoren in Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Doppelballonenendoskopie

Doppelballonendoskpie: Blick in die Blackbox Dünndarm

Mit Hilfe eines speziellen Endoskopes kann der gesamte fünf Meter lange Dünndarm, der lange Zeit aufgrund seiner Unzugänglichkeit als "black box" galt, gespiegelt werden. Das Prinzip dieser Methode besteht darin, den Dünndarm mit Hilfe von zwei am Instrumentarium befestigten Ballons Stück für Stück nach dem Ziehharmonika-Prinzip aufzufädeln. Dabei kann eine Gewebeentnahme und eine Behandlung vor Ort durchgeführt werden. Polypen können abgetragen und Blutschwämmchen, die als relativ häufige Blutungsquelle auch im gesamten Dünndarm vorkommen, gezielt behandelt werden. Somit bleiben dem Patienten aufwändige offene Bauchoperationen erspart. 

Team & Kontakt

Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie

Dr. med. Ulrich Pannewick
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Proktologie, Ernährungsberater DAEM/DGEM
Details

Oberärzte Gastroenterologie

Dr. med. Thomas Walther
Leitender Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Proktologie
Details
Axel Claaßen
Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Details
Dr. med. Judith-Iris Osterholz
Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie, Zertifikat DEGUM Stufe 1 Innere Medizin
Details

Sekretariat, Termine Privatsprechstunde & Station 5.C/D

Termine für die Privatsprechstunde vereinbaren Sie bitte über das Sekretariat.

Dagmar Schwarz
Leitung Chefarztsekretariat
Details
Anna Lutz
Chefarztsekretariat
Med. Fachangestellte, Study Nurse
Details

Station 5 C/D
Tel: 05251 702-2018

Terminvergabe für stationäre Aufenthalte

Alle Fachbereiche der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie werden hinsichtlich der Terminvergabe und Bettenbelegung durch das zentrale Belegungsmanagement verwaltet. Das Team des ZBM vergibt zeitnah und bedarfsgerecht Termine für ambulante Untersuchungen, ambulante Operationen und alle stationären Aufenthalte.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZBM sind montags - freitags von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr telefonisch erreichbar.

Sabine Fecke
Leitung Zentrales Belegungsmanagement
Details

Das Team der Gastroenterologie

Das Team der Gastroenterologie
Bewerberinfos

Mit uns zum Facharzt für Innere Medizin

Gütesiegel Akademisches Lehrkrankenhaus Innere

Liebe Bewerberin, lieber Bewerber,

wir möchten Sie auf Ihrem Weg zum Facharzt für Innere Medizin gerne ein Stück begleiten und haben hier alle wichtigen Informtionen für Ihre Weiterbildung zusammengestellt. 

Als eines der ersten von bislang nur wenigen Krankenhäusern in der Bundesrepublik ist das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn für seine PJ-Ausbildung vom Medizinischen Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland e. V. (MFZ) mit dem MFT-Zert-Gütesiegel für seine "hervorragende PJ-Ausbildung in den Fachgebieten Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesiologie, Orthopädie, Radiologie und Urologie" ausgezeichnet worden.

Ihre Weiterbildung in der Klinik Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie

Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie hat die volle Zulassung für die Weiterbildung in dem Teilgebiet Gastroenterologie und zusammen mit den Kollegen der Inneren Medizin für das Gebiet Innere Medizin. Wir arbeiten eng mit der Kardiologie und der Hämato-Onkologie zusammen, so dass wir auch die volle Weiterbildung Innere Medizin sowie die klinische Zeit "Arzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin" anbieten können. Die Weiterbildungsermächtigung Proktologie ist beantragt. Wir bilden Sie nach einer zeitlich und inhaltlich gegliederten, schriftlich fixierten, verbindlichen Weiterbildungsstruktur unserer Kliniken aus.
Selbstverständlich gehen wir auch auf Ihre individuellen Weiterbildungswünsche ein. Ein persönlicher Mentor steht Ihnen für organisatorische Aspekte der Weiterbildung zur Verfügung.

Weiterbildungermächtigung im FachMonate nach WBO
Innere Medizin und Allgemeinmedizin (Basisweiterbildung)36volle Weiterbildung im klinikinternen Verbund möglich
Innere Medizin und Gastroenterologie36
Innere Medizin und Pneumologie36
Proktologie12

Das Weiterbildungskonzept für den Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Das Weiterbildungskonzept ist auf die Fassung der WO vom 09. April 2005 in der Fassung vom 01.10.2008 auf die Weiterbildung im Gebiet 12.3.3 Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie abgestimmt. Die zu erreichenden Ziele werden mit Ihnen abgesprochen. Sie können während der Ausbildung gemäß Eignungen modifiziert werden.

Prinzipiell sollen Sie nach Absolvierung eines 3-jährigen Ausbildungszyklus sämtliche relevanten gastroenterologischen Untersuchungstechniken und Eingriffe beherrschen. Auf die rein klinische Beurteilung der Patienten und patientenkonforme Behandlung wird dabei größter Wert gelegt. Ihre Ausbildung erfolgt stufenweise, so dass eine zunehmende Selbständigkeit im Hinblick auf die spätere Tätigkeit in Praxis oder leitender Position erreicht wird.

Monate 1-6

  • Betreuung einer gastroenterologischen Station
  • Teilnahme an der Notfallaufnahme
  • Fachgerechter Umgang mit diagnostischen und therapeutischen Geräten
  • Einführung in die diagnostische Sonographie unter Aufsicht
  • Gastroskopie mit einfachen Interventionen unter ständiger Aufsicht: Bilddokumentation, Biopsie (inkl. H. pylori-Test)
  • Blutstillung (Unterspritzung)
  • Einführung in die Coloskopie Assistenz bei der Einlage von Ösophagus- und Darmstents
  • Betreuung ambulanter Patienten, hauptsächlich Nachkontrollen
  • Einarbeitung in das Verständnis und die Interpretation der Dokumentationen von ERCP, EUS, Ph-metrie, diagnostische und Interventionelle Radiologie
  • Einführung in die Hepatologie

Monate 6-12

  • Gastroskopische Interventionen: PEG, Bougierung, Ballondilatationen
  • Endoskopische Einlagen von Magen- und Duodenalsonden
  • Interventionelle Proktologie (Hämorrhoiden und Fissurbehandlungen)
  • Ausbau der sonographischen Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Konstrastmittel-US, perkutane Leberbiopsie
  • Einführung in die ultraschallgesteuerte FNP
  • Unterstützte selbstständige Beurteilung hepatologischer Probleme (speziell Betreuung von Hepatitis-Patienten)
  • Diätetik

Monate 12-24

  • Endoskopische Interventionen: Varizenligatur, Abtragung kleinerer Colonpolypen
  • Zunehmend Erstbetreuung und Betreuung ambulanter Patienten mit komplexeren Problemen
  • Durchführung ausgewählter Eingriffe: Argonbeamer, Laser, ETCBeginnend Einsatz im Notfalldienst
  • Vertiefung der interventionellen Endoskopie (Clipping, Entfernung auch größerer Colonpolypen)
  • Mitarbeit in Spezialsprechstunden (Crohn-/ Colitis-Gruppe)
  • Duplexsonographie

Monte 24-36

  • Zunehmende selbständige Tätigkeit unter Supervision
  • Einführung in die ERCP inkl. Papillotomie, Steinextraktion, Stenteinlage, PTCD, ETC
  • Täglich Teilnahme an der Früh- und Spätbesprechung
  • Täglich mittags Teilnahme an der Röntgenbesprechung
  • Jeden Dienstag Teilnahme an der hämato-onkologischen und gastroenterologischen Besprechung (zertifiziert mit 2 Punkten)
  • Jeden Donnerstag Teilnahme am Darmzentrum (zertifiziert mit 2 Punkten)
  • Alle 14 Tage Teilnahme an der internen gastroenterologischen Weiterbildung
  • Der Besuch von nationalen und internationalen Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen wird speziell gefördert. Es besteht die Möglichkeit externe gastroenterologische Weiter- und Fortbildungen nach Absprache zu besuchen.

Technische und räumliche Ausstattung

Geräte / echnische Ausstattung Gastroenterologie

  • 3 Olympus-Endoskopieanlagen mit HDTV NBI
  • zusätzlicher Olympus Endoskopieturm mit ERCP-Geräten
  • Futji-Doppelballonenenteroskope oral und anal
  • Endosonographiegerät oral Olympus mit Aloka ST 5000 Sonographiegerät
  • Möglichkeit der Argon-Beamer-Behandlung sowie der Laser-Therapie
  • Elektrohydraulische Lithotrypsie
  • Radiofrequenzablation
  • Ultraschall-Diagnostik mit Toshiba Aplio XG mit Kontrastmittelsonographie
  • Echokardiographie
  • Gefäß-Duplexsonde
  • Abdominalsonde sowie Weichteilsonde
  • Punktionsschallkopf
  • endorektale Sonographie


Geräte / technische Ausstattung Pneumologie

  • Komplette Lungenfunktion (Bodyplethysmographie, CO-Diffusionskapazitätsmessung, P 0.1-Messung, inhalative Provokationstestung)
  • Spiroergometrie
  • Blutgasanalyse
  • Flexible und starre Bronchoskopie
  • PE
  • Bronchiallavage
  • Broncho-alveoläre Lavage
  • Endobronchiale Sonographie (EBUS-TBNA)
  • Autofluoreszenz-Bronchoskopie
  • Stentimplantation
  • Argonplasma-Beamer
  • Kryosonde
  • Bronchoskopische Volumenreduktion
  • Sonographie (Abdomen, Thorax, Schilddrüse)
  • Echokardiographie (Schwerpunkt Pulmonale Hypertonie)
  • Duplexsonographie der Gefäße
  • Punktionen (Zentralvenöse und arterielle Zugänge, Punktion peripherer Lungenherde, Pleurapunktion und -drainage, Lumbalpunktion, Schilddrüse)

Räumliche Ausstattung

  • Interdisziplinäre Intensivstation mit Intermediate Care Einheiten (IMC)
  • Aufwachräume
  • Funktionsbereiche:  Lungendiagnostik und mehrere Endoskopieräume. Ultraschallräume
  • Mehrere Stationen, Wahlleistungsstation (Komfortstation)
  • Zentrale Notaufnahme der Stufe 2 (ZNA)
  • Angenehme Arztzimmer 


Arztunterstützende Funktionen

Das ärztliche Team der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie wird von einem breit aufgestellten Team aus fünf Sekretariatsmitarbeiterinnen, drei Codierfachkräften, die fallbegleitend codieren, einer medizinischen Fachangestellten für die administrative und pflegerische Aufnahme sowie durch drei arztunterstützende Organisationsassistentinnen unterstützt.

Vergütung

Die Vergütung für Ärzte richtet sich seit dem 1.1.2011 nach Anlage 30 AVR, analog zum TVöD und dem Marburger Bund.

PJler, Famulanten und Hospitanten

Sie sind bei und herzlich willkommen. PJ´ler leisten ihr internistisches PJ-Tertial wenigstens hälftig in der Gastroenterologie ab. Wir verpflichten uns, sicherzustellen, dass innerhalb des Zeitraums die Lehrinhalte und Schwerpunkte des Curriculums der DGVS angeboten werden. Zum Curriculum der DGVS

Mehr Infos für Studierende

Erfahrungsberichte unserer Studenten: "Es hat sehr viel Spaß gemacht"

Fachinfos

Termine für Ihre Patienten

Alle Fachbereiche der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Pneumologie werden hinsichtlich der Terminvergabe und Bettenbelegung durch das zentrale Belegungsmanagement verwaltet. Das Team des ZBM vergibt zeitnah und bedarfsgerecht Termine für ambulante Untersuchungen, ambulante Operationen, Konsile und alle stationären Aufenthalte. Patienten für die Privatsprechstunde melden Sie bitte über das Sekretariat an.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZBM sind montags - freitags von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr telefonisch erreichbar.

Sabine Fecke
Leitung Zentrales Belegungsmanagement
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Interdisziplinäre Konferenzen und Fallbesprechungen

Wir laden unsere niedergelassenen Kollegen herzlich zu unseren Konferenzen ein.

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