BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
12.08.2009

Brüderkrankenhaus öffnet seine Pforten für Jakobus-Pilger

Noch über 2000 Kilometer liegen vor den Wallfahrern, wenn sie vom Norden entlang der Weser kommend in Paderborn eintreffen. In der Anfang August eröffneten Pilgerherberge des Brüderkrankenhaus St. Josef können sie neue Kräfte tanken oder auch die wunden Füsse medizinisch behandeln lassen.

Schon jetzt treffen vereinzelt Pilger auf dem Jakobusweg in Paderborn ein, um von hier über Köln nach Santiago de Compostela zu laufen.

Es gibt Überlegungen des Freundeskreises der Jakobuspilger Paderborn und des Landschaftsverbandes, den Jakobusweg von Paderborn nach Köln mit der Muschel als Wegzeichen zu markieren. Dann werden deutlich mehr Pilger erwartet.
Um Pilgern eine Übernachtung in Paderborn zu ermöglichen, hat das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn in seinem Wohnheim am Lindenweg eine Pilgerherberge eröffnet. In zweckmäßig eingerichteten Zimmern können sich Wallfahrer, die zu Fuß oder mit dem Rad im Zeichen der Muschel unterwegs sind, ausruhen und wenn nötig auch medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.



Pilgergedanke fest verankert

Bildunterschriftstext

Im Kreis der Mitarbeitenden des Brüderkrankenhauses ist der Pilgergedanke seit zwei Jahren lebendig. Wie im letzten Jahr wird sich auch in diesem September eine 40-köpfige Gruppe auf den Spuren Peter Friedhofens, dem Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder Trier, begeben.Ein Teil dieser Pilgergruppe traf sich am vergangenen Samstag zur Einweihung der Pilgerherberge, um anschließend auf einem Stück des möglichen Jakobusweges von Paderborn nach Niederntudorf zu laufen.Klaus Schmidt und Gesine de Castro, die beiden Vorsitzenden des Freundeskreises der Jakobuspilger Paderborn, freuen sich sehr über die Initiative des Krankenhauses. Bei der Einweihung überreichten sie Elmar Marx, dem stellvertretenden Hausoberen, symbolisch eine Pilgermuschel, die künftig als Erkennungszeichen an der Information in der Eingangshalle hängen wird.Marx: „Gastfreundschaft ist eine christliche Tugend, die im Orden der Barmherzigen Brüder groß geschrieben wird. Außerdem waren früher Hospitäler zugleich auch Unterkünfte für Pilger. Diese Tradition möchten wir in Paderborn wieder aufleben lassen.“Am Eingang des Krankenhauses verweist ein Schild mit der gelben Muschel auf blauem Grund, der Wegmarkierung auf dem Jakobusweg, auf die neu eingerichtete Herberge und lädt Pilger zum Verweilen in den Räumen Brüderkrankenhaus St. Josef ein.



Bildunterschriftstext
 
 
 
1