Mit jährlich über 50.000 Neuerkrankungen ist das Prostatakarzinom die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes in Deutschland. Die Behandlungsmöglichkeiten des Prostatakarzinoms sind ungewöhnlich vielfältig. Nicht jedes Prostatakarzinom muss unbedingt behandelt werden. Gerade im höheren Alter finden sich Prostatavergrößerungen, deren Behandlung nicht erforderlich ist. Bei anderen Patienten kann von dem Karzinom jedoch eine Bedrohung ausgehen, die eine Bestrahlung, eine Operation oder eine medikamentöse Behandlung notwendig macht.
„Im Prostatakarzinomzentrum erstellen wir anhand umfassender Befunde eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlungsempfehlung. Hierbei werden in einer interdisziplinären Diskussion mit allen beteiligten Fachrichtungen, Nutzen und Risiken jedes Behandlungsschrittes abgewogen, um zur bestmöglichen Therapieentscheidung zu gelangen“, erläutert der Chefarzt der Klinik für Urologie, Dr. Andreas Kutta, Sinn und Zweck des Zentrums.
Neben den am Brüderkrankenhaus ansässigen Urologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten und internistischen Onkologen ist auch der behandelnde niedergelassene Urologe eng in die Behandlung eingebunden. Außerdem stehen dem Patienten Angebote des psychologischen Fachdienst, der Seelsorge, des Sozialdienstes und des Gesundheitszentrums am Brüderkrankenhaus, sowie der Prostataselbsthilfegruppe zur Verfügung.
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Informationen der Deutschen Krebsgesellschaft über Prostatakrebs

