Auf dem diesjährigen Kongress für Gesundheitswirtschaft „Medizin & Ökonomie" in Köln wurde das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn von der Rheinischen Fachhochschule Köln mit dem Hospital-Innovation-Preis 2008 ausgezeichnet.
Das innovative Gewinnerprojekt des Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn beschäftigte sich mit der Verkürzung von Durchlaufzeiten in der Strahlentherapie. Das Projektteam, bestehend aus Dr. med. Horst Leber, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie, und Dr. Martin Meyer, kaufmännischer Direktor am Brüderkrankenhaus, sowie Markus Knobel, Jörg Fischlein und Matthias Radau von der UNITY, einer technologieorientierten Unternehmensberatung, schaffte es unter Anwendung der industriellen Methode der Materialfluss-Simulation außergewöhnliche Ergebnisse für die Klinik hervorzubringen.
„Wir sind sehr stolz, den Innovationspreis gewonnen zu haben. In erster Linie hat uns diese Auszeichnung gezeigt, dass wir mit unserer Studie auf dem richtigen Weg sind.“, erläutert Meyer. „Für die Zufriedenheit unserer Patienten konnten wir so ein erhebliches Verbesserungspotential aufdecken und umsetzen, aber auch die internen Abläufe deutlich optimieren.“
Das Projekt zur Patientenfluss-Simulation in der ambulanten Strahlentherapie verfolgte als oberste Zielsetzung die Gewährleistung und stetige Verbesserung der Qualität aller Dienstleistungen gegenüber den Patienten. Sowohl für Patienten als auch für die Mitarbeiter galt es in dem Projekt, den Tagesablauf in der Klinik zu optimieren, die Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Effektivität zu erhöhen. Dadurch ergab sich für die Patienten eine bessere Betreuung ohne unnötige Wartezeiten und Störungen.