Tobias Gaska neuer Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie am Brüderkrankenhaus St. Josef

Dr. Horst Leber, Ärztlicher Direktor des Brüderkrankenhauses und Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie begrüßte den neuen Kollegen und lobte dessen authentische Art und sein Sendungsbewusstsein im Umgang mit Tumorpatienten: „Als ausgebildeter Palliativmediziner bringt Dr. Gaska neben seiner großen medizinischen Kompetenz in der Versorgung von Krebspatienten noch eine Zusatzqualifikation mit, um nicht heilbar Erkrankten eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Zusammen mit den Ärzten des Lungen, Prostata- und Darmzentrums, der Strahlentherapie und der Chirurgie, sowie den Spezialisten des psychologischen Fachdienstes, den Therapeuten und Pflegern garantieren wir den Patienten eine fachübergreifende professionelle Betreuung. Für unseren onkologischen Schwerpunkt ist dies ein echter Zugewinn.“ Die Bedeutung der Klinik werde umso deutlicher, wenn man bedenke, dass Krebs in einigen Jahren die häufigste Todesursache - noch vor Herz-Kreislauferkrankungen - sein werde.

Seine vordringlichste Aufgabe für die Zukunft sieht Gaska darin, „die bereits exzellent eingeführte und bei Patienten wie Einweisern gleichermaßen akzeptierte Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie als onkologische Säule des Brüderkrankenhauses zu festigen und weiter auszubauen.“

Seit Februar 1999 war Gaska zuletzt als Leitender Oberarzt und ständiger Vertreter des Chefarztes der Hämatologie am St. Marien Krankenhaus Siegen tätig. Seine Schwerpunkte liegen außerdem im Bereich der Stammzelltransplantation und der Immuntypisierung von Leukämiefällen.

Führungskompetenter Stratege mit viel Menschlichkeit

v.l.n.r. : Prof. Frey und Dr. Gaska

Gaskas langjähriger Chef Prof. Dr. med. Winfried Gassmann hielt die Laudatio anlässlich der feierlichen Einführung am 10. Juni 2009 im Café-Restaurant Ambiente. Er charakterisierte seinen ehemaligen Mitarbeiter als führungskompetenten Strategen, der auch bei knappen Ressourcen stets stressfest und vor allem mit viel Menschlichkeit die Abteilung geprägt habe.

 

Vor Vertretern des Krankenhausträgers Barmherzige Brüder Trier e.V., Kollegen und Fachpublikum bekannte sich Gaska in einer sehr persönlichen mit Begeisterung aufgenommenen Rede zu einem ethikorientierten Führungsstil. Unterstrichen wurde dies durch den Vortrag des Sozial- und Wirtschaftspsychologen Prof. Dr. Dieter Frey, der betonte: „Die partnerschaftliche Unternehmenskultur ist Voraussetzung für Erfolg.“

 

Der gebürtige Kieler und Vater von vier Kindern zieht mit seiner Frau und den beiden minderjährigen Kindern an die Pader.

In der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie werden Patienten mit Tumoren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Mehr dazu