Am Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn wurde die neue Klinik für Wirbelsäulenchirurgie eröffnet und die beiden Leitenden Ärzte, Dr. med. Gregory Köppen und Dr. med. Carsten Schneekloth, im Rahmen einer Feierstunde willkommen geheißen. „Beide Ärzte haben sich auf die operative Behandlung wirbelsäulenerkrankter Patienten z.B. mit Bandscheibenvorfällen spezialisiert. Unser bestehendes chirurgisches Leistungsangebot erweitern die Doktoren Köppen und Schneekloth um ihre neurochirurgische Fachkompetenz“, freut sich Dr. med. Horst Leber, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses. Gemeinsam mit der Klinik für Orthopädie und orthopädische Chirurgie steht den Patienten in der Region eine umfassende medizinische Behandlung des gesamten Bewegungsapparates zur Verfügung. Dr. Martin Meyer, Kaufmännischer Direktor, hatte die Gründung der eigenständigen Klinik unter dem Dach der Orthopädie seit einem Jahr vorbereitet. „Wir haben einen weiteren großen Schritt gemacht, den orthopädisch-traumatologischen Schwerpunkt unseres Hauses - neben dem onkologischen Schwerpunkt - zu einem Kompetenzzentrum in der Region auszubauen“, betonte Meyer in seiner Ansprache.
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Zugleich wurde mit der Eröffnung der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie ein neues Versorgungsmodell ins Leben gerufen, das sich im angloamerikanischen Raum bereits erfolgreich etabliert hat. Die beiden Leitenden Ärzte sind sowohl im Brüderkrankenhaus als auch selbstständig in ihrer Praxis tätig und können damit die persönliche, umfassende Betreuung der Patienten von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge garantieren. „Damit verbessern wir die Schnittstelle zwischen behandelndem Arzt und Krankenhaus. Sowohl der Haus- oder Facharzt, als auch der Patient haben feste Ansprechpartner. Alle Fragen rund um die Operation werden schnell und einfach geklärt“, erläutert Schneekloth das innovative Modell.
Der Bedarf an einer spezialisierten Behandlung wird zudem angesichts zahlreicher Notfälle deutlich, bei der häufig die Wirbelsäule betroffen ist. „Bereits in unserer ersten Woche wurde ein Patient mit einem Wirbelsäulentumor und einem akuten Querschnittssyndrom eingeliefert“, berichtet Köppen über seine ersten Erfahrungen. „Durch schnelles Handeln und eine erfolgreiche Operation konnten wir eine Querschnittslähmung des Patienten verhindern und ihn anschließend interdisziplinär weiter behandeln.“
Die begonnene Zusammenarbeit der drei chirurgischen Fachkliniken für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie im Brüderkrankenhaus wird auch zukünftig noch weiter ausgebaut, um eine optimale Versorgung für den ganzen Bewegungsapparat zu gewährleisten.

