Die Prostata umschließt die Harnröhre und liegt zwischen der Harnblase und dem Schließmuskel. In der Prostata wird ein Sekret gebildet, in dem die Samenfäden am Leben erhalten bleiben. Dieses Sekret macht damit den Großteil des Samenergusses aus. Etwa ab dem 45. Lebensjahr beginnt eine erneute Wachstumsphase, die gutartige Prostatavergrößerung. Diese ist sehr individuell ausgeprägt und so ist auch die Größenzunahme bei jedem Mann unterschiedlich. Die gutartige Vergrößerung der Prostata beginnt in erster Linie im inneren Anteil der Prostata. Die bösartigen Prostataveränderungen entstehen in der Regel in der äußeren Prostataschicht.
In Deutschland werden über 50.000 Prostatakarzinome jährlich neu erkannt. Damit ist es die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes. Patienten und Angehörige, die mit der Erkrankung konfrontiert sind, erleben im Verlauf der Behandlung eine Vielzahl von Ansprechpartnern.
Das Prostatakarzinomzentrum im Brüderkrankenhaus St. Josef
Das nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Zentrum vereint Urologen, Strahlentherapeuten, internistische Hämatologen, Chirurgen, Radiologen und Nuklearmediziner, sowie Psychoonkologen, Physiotherapeuten und Mitarbeiter des Sozialdienstes und der Seelsorge unter einem Dach. Besonderer Wert wird auf die enge Einbindung des niedergelassenen Urologen gelegt. Gemeinsam entwickeln die Fachleute einen individuell auf den Patienten angepassten Behandlungspfad.
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