hier haben wir für Sie die Antworten auf alle Fragen zusammengestellt, die Sie sich als Bewerber stellen mögen. Gerne können Sie sich auch in einem persönlichen Gespräch von unserem Angebot überzeugen.
Der Chefarzt der Klinik, Dr. Horst Ahrens besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für die Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie. Wir arbeiten eng mit der Klinik für Innere Medizin zusammen, so dass wir auch die volle Weiterbildung Innere Medizin sowie die klinische Zeit Arzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin anbieten können.
Die Weiterbildungsermächtigung Proktologie ist beantragt.
Wir bilden Sie nach einer zeitlich und inhaltlich gegliederten, schriftlich fixierten, verbindlichen Weiterbildungsstruktur der Kliniken für Innere Medizin, Hämatologie/Internistische Onkologie und Gastroenterologie aus.
Selbstverständlich gehen wir auch auf Ihre individuellen Weiterbildungswünsche ein.
Das Weiterbildungskonzept ist auf die Fassung der WO vom 09. April 2005 in der Fassung vom 01.10.2008 auf die Weiterbildung im Gebiet 12.3.3 Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie abgestimmt. Die zu erreichenden Ziele werden mit dem Stelleninhaber abgesprochen. Sie können während der Ausbildung gemäß Eignungen modifiziert werden.
Prinzipiell soll der Kandidat nach Absolvierung eines 3-jährigen Ausbildungszyklus sämtliche relevanten gastroenterologischen Untersuchungstechniken und Eingriffe beherrschen. Auf die rein klinische Beurteilung der Patienten und patientenkonforme Behandlung wird dabei größter Wert gelegt. Die Ausbildung des Facharztanwärters erfolgt stufenweise, so dass eine zunehmende Selbständigkeit im Hinblick auf die spätere Tätigkeit in Praxis oder leitender Position erreicht wird.
Monate 1-6:
Betreuung einer gastroenterologischen Station
Teilnahme an der Notfallaufnahme
Fachgerechter Umgang mit diagnostischen und therapeutischen Geräten
Einführung in die diagnostische Sonographie unter Aufsicht
Gastroskopie mit einfachen Interventionen unter ständiger Aufsicht: Bilddokumentation, Biopsie (inkl. H. pylori-Test)
Blutstillung (Unterspritzung)
Einführung in die Coloskopie
Assistenz bei der Einlage von Ösophagus- und Darmstents
Betreuung ambulanter Patienten, hauptsächlich Nachkontrollen.
Einarbeitung in das Verständnis und die Interpretation der Dokumentationen von ERCP, EUS, Ph-metrie, diagnostische und Interventionelle Radiologie
Einführung in die Hepatologie
Monate 6-12:
Gastroskopische Interventionen: PEG, Bougierung,
Ballondilatationen
Endoskopische Einlagen von Magen- und Duodenalsonden
Interventionelle Proktologie (Hämorrhoiden und Fissurbehandlungen)
Ausbau der sonographischen Fähigkeiten und Fertigkeiten
Konstrastmittel-US, perkutane Leberbiopsie
Einführung in die ultraschallgesteuerte FNP
Unterstützte selbstständige Beurteilung hepatologischer Probleme
(speziell Betreuung von Hepatitis-Patienten)
Diätetik
Monate 12-24:
Endoskopische Interventionen: Varizenligatur, Abtragung kleinerer Colonpolypen
Zunehmend Erstbetreuung und Betreuung ambulanter Patienten mit komplexeren Problemen
Durchführung ausgewählter Eingriffe: Argonbeamer, Laser, ETC
Beginnend Einsatz im Notfalldienst
Vertiefung der interventionellen Endoskopie (Clipping, Entfernung auch größerer Colonpolypen)
Mitarbeit in Spezialsprechstunden (Crohn-/ Colitis-Gruppe)
Duplexsonographie
Monte 24-36:
Zunehmende selbständige Tätigkeit unter Supervision
Einführung in die ERCP inkl. Papillotomie, Steinextraktion, Stenteinlage, PTCD, ETC
Täglich Teilnahme an der Früh- und Spätbesprechung
Täglich mittags Teilnahme an der Röntgenbesprechung
Jeden Dienstag Teilnahme an der hämato-onkologischen und gastroenterologischen Besprechung (zertifiziert mit 2 Punkten)
Jeden Donnerstag Teilnahme am Darmzentrum (zertifiziert mit 2 Punkten)
Alle 14 Tage Teilnahme an der internen gastroenterologischen Weiterbildung
Der Besuch von nationalen und internationalen Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen wird speziell gefördert.
Es besteht die Möglichkeit externe gastroenterologische Weiter- und Fortbildungen nach Absprache zu besuchen.
Weiterbildungsbeauftragter Oberarzt Dr. med. Thomas Walther steht Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Arbeitszeitregelungen entsprechen dem Arbeitszeitschutzgesetz und der EU-Richtlinie. Wir praktizieren das Prinzip der "Vertrauensarbeitszeit". Nach Vereinbarung besteht die Möglichkeit zum Freizeitausgleich. Teilzeitarbeit ist zur Zeit nicht möglich.
Jegliche technische Geräte wurden im Jahr 2008 neu angeschafft.
- 3 Olympus-Endoskopieanlagen mit HDTV NBI
- zusätzlicher Olympus Endoskopieturm mit ERCP-Geräten
- Futji-Doppelballonenenteroskope oral und anal
- Endosonographiegerät oral Olympus mit Aloka ST 5000 Sonographiegerät
- Möglichkeit der Argon-Beamer-Behandlung sowie der Laser-Therapie
- Elektrohydraulische Lithotrypsie
- Radiofrequenzablation
- Ultraschall-Diagnostik mit Toshiba Aplio XG mit Kontrastmittelsonographie
- Echokardiographie
- Gefäß-Duplexsonde
- Abdominalsonde sowie Weichteilsonde
- Punktionsschallkopf
- endorektale Sonographie
Räumliche Ausstattung
- 45 Betten
- Wahlleistungssation (Komfortstation)
- 3 Endoskopieräume
- ein Ultraschallraum
- mehrere Arztzimmer
ein Chefarzt, 1 Oberarzt, 4 Assistenzärzte, eine Wechselstelle Innere Medizin
Oberarzt:
Dr. med. Thomas Walther, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Proktologie
Eine Ambulanzsekretärin, eine Codierfachkraft und Arzthelferinnen für die Blutentnahme entlasten Sie im Klinikalltag. Die Arztbriefschreibung erfolgt nach hausinternem Standard, sämtliche in der Abteilung erhobenen Befunde sowie Radiologiebefunde werden aus dem KIS übernommen.
Die Vergütung erfolgt nach AVR, inklusive 14. Monatsgehalt. Durch Beteiligung am Notarztpool haben Sie zusätzliche Verdienstmöglichkeiten.
Sie sind bei uns herzlich willkommen.
Gerne können Sie bei uns hospitieren.
Unsere Klinik mit überregionaler Versorgungsstruktur genießt einen sehr guten Ruf.