
Diese Ansicht vertrat schon der Arzt Galenus (129-199 n. Chr.).
Auch wir fühlen uns diesem Grundsatz ärztlichen Handelns verbunden.
So behandelt die Schmerzambulanz der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie seit 1984 jährlich mehr als 600 Patienten mit verschiedenen Formen von Schmerzerkrankungen.
Die Schmerzambulanz am Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn bietet eine umfassende Schmerztherapie für Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen an.
Durch das kombinierte Wissen eines Teams von anästhesiologischen und Schmerztherapeuten verschiedener Fachdisziplinen sowie Ärzten für Psychiatrie und Psychotherapie können wir Ihnen ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes multimodales Behandlungskonzept anbieten.
Die Schmerzambulanz ist als Weiterbildungsstätte gem. § 38 Abs.3 Heilberufegesetz anerkannt.
Der leitende Arzt ist zur Qualitätssicherungsvereinbarung zur schmerztherapeutischen Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gem. § 135 Abs. 2 SGBV zugelassen.
Im Jahre 2005 behandelten wir 207 stationäre und 649 ambulante Patienten schmerztherapeutisch.
Schmerz ist ein komplexes medizinisches Problem, das das physische und psychische Wohlbefinden stark einschränken kann. Unser Ziel ist es, Ihnen ein Maximum an Lebensqualität wiedergeben zu können.
Anmeldung:
Die Anmeldung zur Schmerztherapie erfolgt nach folgendem Schema:
Anruf im Sekretariat unter
Telefon: +49 (0)5251 702-1700 und Anmeldung des Patienten mit seinen Stammdaten zur Schmerztherapie.
Dem Patienten wird daraufhin ein Fragebogen nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes zugesandt.
Da die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe die Anzahl der Patienten, die in der Schmerzambulanz des Brüderkrankenhauses auf Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt mit Ausnahme der Zuweisung durch Neurologen oder Anästhesisten begrenzt hat, kann es vorkommen, dass wir für die Behandlung eine Überweisung vom Neurologen oder Anästhesisten benötigen.
Der ausgefüllte Fragebogen wird an die Schmerzambulanz zurückgeschickt. Hier erfolgt eine primäre Auswertung durch Arzt und Psychologen. Nach Dringlichkeit der Schmerzerkrankung wird dann telefonisch oder schriftlich ein Termin zur Erstvorstellung vergeben.
Bei besonders dringlichen Fällen oder Spezialfragen kann sich der Hausarzt direkt mit einem Arzt der Schmerzambulanz in Verbindung setzen.