Die Patienten auf der Intensivstation

Im Durchschnitt werden ca. 1000 Patienten pro Jahr behandelt, davon ca. ein Drittel beatmet.
Die meisten Patienten kommen nach einer großen Operation (z.B. an Magen, Bauchspeicheldrüse, Darm, Blase, Prostata, Wirbelsäule), mit einer schweren Krankheit (z.B. Herzinfarkt, akute Herzschwäche, Atemstörungen jeglicher Ursache, Leberausfall, Magen/Darm-Blutungen, Vergiftungen) oder nach einem Unfall zu uns. Häufig müssen sie zunächst künstlich beatmet werden und sind ohne Bewußtsein. Überwacht werden die Kreislauffunktion, die Funktion der inneren Organe, der Stoffwechsel, die Ausscheidung, die Körpertemperatur und der Bewusstseinszustand.

Oft ist es nötig, die Patienten mit Hilfe von Medikamenten in einem künstlichen Schlafzustand zu halten, um ihren Kreislauf zu schonen und sie danach langsam und schrittweise wieder an die Belastungen des Wachzustandes anzupassen. Auch diese Patienten können in ihrem Unterbewußtsein etwas von ihrer Umgebung wahrnehmen. Daher sprechen wir sie immer mit Namen an und informieren sie über alle Maßnahmen, die wir an ihnen durchführen.
Ist ein Patient wach, kann aber nicht sprechen, so helfen wir ihm, seine Bedürfnisse mitzuteilen, indem wir ihm Tafeln und Schreibmaterial anbieten.


 

Privatdozent Dr. med. Torsten Meier
Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Telefon: +49 (0)5251 702-1700
Telefax: +49 (0)5251 702-1798
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